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Über

Sève Favre ist eine bildende Künstlerin und Kunsthistorikerin die in der Schweiz lebt und arbeitet. Nach vielen Jahren während denen Sie ihre Leidenschaft für die bildende Kunst jungen Menschen vermittelte, konzentriert Sie sich jetzt auf ihr eigenes künstlerisches Schaffen.

Schon seit einigen Jahren konzentriert sich die künstlerische Schaffenskraft von Sève Favre auf die Aufhebung der klassischen Grenze zwischen dem Kunstwerk und dem Betrachter. Die erforschten Bereiche erstrecken sich von der Abstraktion bis hin zu den Farbempfindungen, von gegenständlichen Themen bis hin zur Musikalität der Worte, alles, um die von der Betrachtung des Gemäldes angeregten sinnlichen Eindrücke und Überlegungen zu steigern.

Unter den von der Künstlerin bevorzugten Materialien nimmt das Papier aufgrund seiner hohen Flexibilität einen hohen Stellenwert ein und reiht sich in eine grosse künstlerische Tradition ein. Bei der Wahl der Techniken ist sie äusserst vielseitig, mit einer Vorliebe für die kreative Nutzung der verschiedenster Verfahren.

Der überwiegende Teil, des von der Künstlerin geschaffenen und ausgestellten Gemälde, fällt in diese Kategorie. Normalerweise muss der Betrachter einen gewissen Abstand zum Kunstwerk einhalten, um die Risiken einer Beschädigung zu minimieren, da sich diese auf die Aufbewahrung oder den Wert des Werks auswirken könnte. In einem Museum oder einer Ausstellung darf man sich dem Werk weder nähern noch seine Hände ausstrecken, um dieses zu berühren und mit den Fingern darüber zu streichen… Sève Favre bietet eine vollkommen gegensätzliche Vorgehensweise an: Die Künstlerin hofft, dass der Betrachter dieses altertümliche Tabu bricht und die Werke berührt, versetzt und entdeckt… und dass trotz der Anfälligkeit des Papiers.

Diese Intention der Künstlerin steht ganz im Gegensatz zu dem allgemeinen Trend, dem unsere Gesellschaft folgt und die regelrecht darauf vernarrt ist, die Grenzen der Zeit zu verschieben und immer leistungsstärkere und ausgefeiltere Aufbewahrungstechniken entwickelt. Mit Sève Favre kann man das Kunstwerk auf intime, fühlbare Art und Weise genießen und einen Flirt mit der Vergänglichkeit eingehen, was dem Betrachter die Möglichkeit bietet, sich mit einer neuen Wahrnehmung der Zeit und dem flüchtigen Charakter unserer Umgebung auseinanderzusetzen.

Diese aktive, ja sogar physische Teilnahme des Betrachters trägt dazu bei, die Grenzen zwischen dem Gemälde, der Skulptur, der Installation und der Performance, und viel wichtiger noch, zwischen dem Künstler und dem Betrachter so weit wie möglich zu reduzieren.

Sève Favre unterzieht den Betrachter somit einer Wahl, die voraussetzt, dass er eine intimere Beziehung mit dem Künstler, aber auch mit sich selbst eingeht.

Jeder leidet passiv unter einer modernen Welt, in der die Anzahl an Bildern exponentiell steigt, häufig auch auf irrsinnige Weise. S. Favre fordert uns nun auf zu handeln und nachzudenken, um uns auf dem Weg einer Reflektion über das Bild zu einem Punkt der Ausgeglichenheit zu führen. Wollen wir verstecken oder verschließen? Zeigen oder öffnen? Das Werk, das aus diesem Zusammentreffen zwischen dem Künstler und dem Betrachter hervorgeht, ist somit pluralistisch, Ergebnis aus dem Vorschlag des Einen und der Handlung des Anderen. Das Werk wird persönlich, wandelbar, dauerhaft reversibel.

Sève Favre fordert Sie auf diese Weise auf, ausgehend von ihrem Werk, selbst zu schaffen, was im perfekten Einklang mit dem gegenwärtigen Trend der Personalisierung steht.

Ausstellungen und Messen

  • 27. bis 28. Mai 2016, Flon Art, Kollektivausstellung von Ceruleum, Lausanne.
  • 22. September bis 27. Oktober 2017, Interaktive Installation, L'étagère, Lausanne.
  • 6. bis 9. Oktober 2017, Art Next 2017, Art Fair, PMQ, Central, Hong Kong.
  • 13. bis 16. Dezember 2017, Pop Up Intervariactif, The Square, rue du Diorama 2, Genf.
  • 25. Januar 2018, Gemeinschaftsausstellung, Genuine Night, Espace Fert, Genf.
  • 1. März 2018, Gemeinschaftsausstellung, Eröffnungssaison 2018, Lausanner Kulturkorb, La Datcha, Lausanne.
  • 22. März bis 17. Mai 2017, Umwandlungen, Galerie Rivoli, rue de l'Arquebuse, Genf.
  • 15. April 2018, Roy's People Art Fair, Oxo Tower Wharf, London.
  • 28. Juni bis 30. August 2018, Collective Expo, Pirlot Gallery, Kunst und Design, Zürich.
  • 21. bis 23. September 2018, FATart, Internationale Kunstmesse, Women in Art, Kammgarn West, Schaffhausen.
  • 4. bis 7. Oktober 2018, Barrierefreie Kunstmesse, Bozar, Brüssel.
  • 16. bis 30. November 2018, Gemeinschaftsausstellung Lozart "La Spontaneité", Flon, Lausanne.

Kooperationen und Mandate

  • 2014-2017, Ayaltis, Verschiedene Aufträge für die Produktion von Feng Shui Kunstwerken.
  • 2016 und 2017, Room to Read Foundation, Zürcher Kapitel.
  • Dezember 2016 und 2017, Verschiedene Illustrationen, 1DexMag Nummer 1 und 2.
  • Teilnahme am Lausanner Kulturkorb der Wintersaison 2017-2018.
  • Februar 2018 bis August 2018, Erstellung eines Diptychons für die Dreharbeiten zu einem Unternehmensfilm unter der Regie der "Cheese and Chocolate Film SA", Zürich.

Art Projekt

#INTERVARIACTIFPROJECT, #INTERAGISPROJECT und #INTERVARIACTIFSERIALS
Partizipatives projekt zu sozialen Netzwerken